Syrien
Ich liebe dieses sanfte, fruchtbare Land und seine einfachen Bewohner, Mit diesen Worten beendet Agatha Christie ihre Autobiografie und sie spricht dabei von Syrien, das sie viele Male bereits hat, meist über mehrere Monate hinweg. Denn ihr Mann, der Archäologe Max Mallowan, war für die Ausgrabungen am Tell Brak zuständig und so war es klar, dass beide immer wieder kamen. Aber selbst, wenn es keine Arbeit gegeben hätte, sie wäre sicherlich immer wieder nach Syrien gekommen. "Wie sehr liebe ich dieses Land" - das schrieb sie einst, und wie sehr kann derjenige sie verstehen, der einmal in diesem wunderbaren Land war. In keinem anderen Land – so scheint es – wird der Reisende mit so viel Herzwärme und Freundlichkeit aufgenommen, wie hier, in einem der sogenannten „Schurkenstaaten“. Wie abartig dieses Behauptung ist, wird demjenigen klar, er einmal hier war. Denn die Menschen sind friedliebend, das Land bezaubernd schön, die Ruinen und Sehenswürdigkeiten nicht nur atemberaubend schön, sondern Relikte unserer eigenen Kultur. Denn in Syrien hat die Menschheit Geschichte gemacht, denn hier entstanden die ersten Zivilisationen der Welt – noch vor den Pharaonen – und hier stammt unser Alphabet her, ohne das es heute die Schrift gar nicht gäbe. Willkommen im Land der Gastfreundschaft, willkommen im Land der Geschichte und der Stätten!
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